Freitag, 10. Juli 2009

Die Wirtschaft soll dem Leben dienen

Hier nun die von uns verabschiedete Erklärung der Landessynode "Die Wirtschaft soll dem Leben dienen" ==download ==>

Im Kontext dazu las ich einen Artikel zum heutigen 500. Geburtstag des Reformators Johannes Calvin. Die Stuttgarter Zeitung schreibt darin: "Max Weber hat daraus die These entwickelt, die asketische Arbeitsethik des Calvinismus habe den Kapitalismus hervorgebracht. " ==vollständiger lesenswerter Artikel ==>

Viel beachtet wurde zur Thematik die katholische Verlautbarung Enzyklika CARITAS IN VERITATE - Liebe in Wahrheit ==Wortlaut==>

"Wie ein Riss in einer hohen Mauer" nennt der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland sein Wort zur globalen Finanzmarkt und Wirtschaftskrise ==download==>

Mögen es nicht nur Worte sein, die wir, die Synoden und die päpstlichen Rundschreiben zur Gerechtigkeit verlauten lassen.

Samstag, 4. Juli 2009

Radio Vatikan zur Landessynode

Landesbischof July hatte zu Beginn der Landessynode deutliche Worte zur Trauer und Fürbitte nach dem beklagenswerten Tod unserer christlichen Schwestern im Jemen gefunden. Er forderte dabei, das "Recht auf Meinungs- und Religionsfreiheit aussprechen und die Opfer nicht zu Schuldigen werden lassen."

Radio Vatikan nahm auf seiner Webseite eine entsprechende Pressemeldung auf ===>

Der Bischofsbericht im Wortlaut ==>

Freitag, 3. Juli 2009

2012 - Jahr des Gottesdienste in der Würrtembergischen Landeskirche

Beeschluss der Landessynode: "Der Oberkirchenrat wird gebeten:
1. Das Jahr 2012 gestaltet die Evangelische Landeskirche in Württemberg bewusst als Jahr des Gottesdienstes und regt so einen Schwerpunktsetzung im Sinne einer Konzentration auf das Wesentliche an. Diese Schwerpunktsetzung soll sowohl das Leben in Gemeinden, Schulen und kirchlichen Einrichtungen betreffen als auch die landeskirchliche Öffentlichkeitsarbeit.
2. Um die Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstjahres operativ voranzubringen, wird eine projektierte Pfarrstelle eingerichtet.
3. Die inhaltliche Gestaltung dieses Schwerpunktjahres wird vom Theologischen Ausschuss konzeptionell mit entwickelt und kontinuierlich begleitet.
In der Entwicklung des Schwerpunktjahres sollen soweit möglich verschiedene Einrichtungen und Werke beteiligt werden, die mit dem Thema "Gottesdienst" befasst sind, etwa der Gemeindedienst, das Evangelische Jugendwerk, die Lektorenarbeit, die Kirchenmusik, das Pfarrseminar etc. sowie die vielen Gottesdienstvorbereitungsgruppen in den Bezirken und Gemeiden."

Konfirmandenuntericht ist ein Erfolgsmodell: Konfi 3 und Konfi 7/8

Ca 27.000 Jugendliche lassen sich in Württemberg jährlich konfirmieren (93% der evangelischen Altersgruppe). Bei den neuen Formen des Konfirmandenunterrichts sind viele Ehrenamtliche sehr engagiert in der Mitarbeit (5.500 in Würrtemberg).
Nach Beschluss der Landessynode 2000 zu einer neuen Konfirmandenordnung ist seither auch eine geteilte Konfirmandenzeit möglich, einen ersten Teil in der 3. Schulklasse, den zweiten in Klasse 7/8. Dabei können 20 Zeitstunden von 80 lt. Rahmenordnung derzeit in Konfi 3 erfolgen.

Prof Schweitzer erläuterte nun mit seinen Mitarbeitern die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie darüber.
Veröffentlicht ist diese unter:
Reform von Konfirmandenarbeit - wissenschaftlich begleitet
Eine Studie in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
Autoren: Prof. Friedrich Schweitzer, Wolfgang Ilg.


Im Ergebnis erläutert Prof. Schweitzer:
"Konfi 3 ist daher als ein in sich selbst sinnvolles Angebot zu würdigen"; der "thematische Bestand von Kofi 3" könnte noch ausgeweitet werden; eine stärkere Vernetzung mit anderen Angeboten der Gemeinde ist wünschenswert; eine Anrechnung der Zeit aus Konfi 3 in den Besuch Konfi 7/8 erscheint nicht sinnvoll; zumal Württemberg an der untersten Grenze der Dauer liegt - im Vergleich mit den anderen Gliedkirchen der EKD.

Ich hoffe, hier später noch Wortlaut des Textes, oder Folien ergänzen zu können.

(eine früher zusammgestellte Auswahl der Folien ist hier zu finden ==> (4,6 MB Powerpoin)

Donnerstag, 2. Juli 2009

kirchebewegen

Am Ende eines langen Sitzungstages, noch kurz in die Mails geschaut - und da ist neues Material zum Lesen - nicht aus der Synodalpost - jedoch sehr lesenswert - der frische Newsletter von kirchebewegen.
Download des Magazins in Bildschirmauflösung (1,6 MB) ===> oder
download in Druckauflösung (7,2 MB) ===>

Darin Beiträge vom Kirchentag, vom KVI-Kongress, Hinweise zum Thema Mission und Bildung und vieles mehr.

Beschluss zum Anbauverbot auf kichlichem Land

Nach unserer Haltung der Stellungnahme vorhin, bin ich nun über Beschluss der Landessynode sehr froh !
"Die Landessynode spricht sich unter heutigen Bedingungen für ein Anbauverbot von gentechnisch veränderten Saat- und Pflanzengut auf kirchlichem Land aus.
Der Oberkirchenrat wird gebeten, dies bei der Neuverpachtung und bei Pachtverlängerungen möglichst umzusetzen."

Beschluss und Stellungnahme Agro-Gentechnik

Beschluss der Württembergischen Evangelischen Landessynode am 2.Juli 2009:
Stellungnahme der Landessynode zum Thema Agro-Gentechnik:
"Die Landeessynode hält unter dem Eindruck der bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse und der aktuellen gesellschaftlichen politischen Diskussion über die Chancen und Risiken der Agro-Gentechnik die Situation für den Anbau von gentechnisch verändertem Saat- und Pflanzengut gegenwärtig für nicht hinreichend abschätzbar. ......"

==>Text der beschlossenen Stellungnahme

Der Text fährt fort u.a. mit folgenden Abschnitten:
Umgang mit Nichtwissen - Erwartungen nicht erfüllt - Eindeutige Kennzeichnung - Weiterer Forschungsbedarf - Grundsätzliche Unterstützung der heimischen Landwirtschaft.

Teilhabe setzt Teilgeben voraus -Bischofsbericht


Landesbischof July legte in seinem Bischofsbericht die grundlegende Herausforderungen von Armut ausgehend vom Vers "Unser tägliches Brot gib uns heute" ( aus dem Vaterunser ==> ) dar.
Mit 7 Visionen stellt er am Ende zukunftsweise Schritte dar.

==> Der Bischofsbericht im Wortlaut


Nun, läuft die Aussprache über den Bericht. Zu Beginn verstärkte Pfr. Martin Brändl mit der Aussage "Teilhabe setzt Teilgeben voraus" die uns treffende Verantwortung.