Sonntag, 29. Juni 2008

Nur abnicken? Nein danke!

zugegeben, das ist ein Titel aus einem Artikel der heutigen Sonntag Aktuell - ein Interview mit Clemens Binninger - eine Haltung jedoch mit der wir neuen Synodalen in die Sitzungsperioden eintreten wollen. Konstruktiv kritisch mitberaten und mitentscheiden setzt allerdings auch vertiefte Kenntnis und Beurteilungsfähigkeit vorraus. Nicht jeder kann die Hintergründe aller Themen gleichzeitig vertieft bewerten - ist aber doch herausgefordert, persönlich glaubwürdig zu entscheiden.

Vor Beginn der Synodaltagung am Do. 3. Juli um 11:15 Uhr mit einem Gottesdienst, treffen sich noch die Gesprächskreise (==>was sind Gesprächskreise). Hier helfen, obwohl keine politischen Parteien, die Spezialisierungen der Kollegen um zu fundierten Entscheidungen zu kommen.

Wegweisend im Verständnis von Synode sind für mich die Worte im Bischofsbericht (innerhalb der vergangenen Synodalperiode am 5. Juli 2007 ===> "Synoden sind auch keine Kirchenparlamente, deren Abgeordnete ihrem Gewissen, ihrem Wähler oder gar ihrer Partei verantwortlich sind. Sie sind vielmehr Versammlungen von Menschen, die auf Schrift und Bekenntnis verpflichtet sind (dies kommt im Amtsversprechen der Synodalen zum Ausdruck) und denen das Wohl der Kirche und nicht die Durchsetzung irgendwelcher Partikularinteressen am Herzen liegt. Sie kommen zusammen zur Beratung und Regelung von anstehenden
kirchlichen Fragen und Problemen."

So bin ich mal gespannt - wo genickt wird, wo um Konsens gerungen wird, oder wie wir uns in die Synodalarbeit einfinden.

Samstag, 28. Juni 2008

was liest ein Synodaler ?

natürlich wie Gemeindeglieder auch, das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg, dann auch wöchentlich den Evangelischen Pressedienst und Idea. Außerdem etliche Zeitschriften und Magazine wie "welt-sichten", das Magazin für globale Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit, dann die Theologische Orientierung und die Lebendige Gemeinde aber auch Rundbriefe wie den von CFI- Christliche Fachkräfte International.
Dann natürlich Rundschreiben des Oberkirchenrats und das Amtsblatt.
Und erst recht die Synodalpost - d.h. Tagesordnungen und Protokolle, Anträge, Gesetze und Haushaltspläne.
Kann man alles lesen und verstehen? Nicht immer!

Was an Lektüre mich sonst noch bewegt: - dazu vielleicht ein andermal.

Links zu den Web-Auftritten der angesprochenen Publikationen
Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg
EPD-Evangelischen Pressedienst
Idea
welt-sichten
Theologische Orientierung
Lebendige Gemeinde
CFI
Rundschreiben des Oberkirchenrats
Amtsblatt der Evangelischen Landeskirche
Auszug aus Dokumenten der Landessynode

Freitag, 13. Juni 2008

die Häuserfrage

Lt. einer Meldung des Oberkirchenrats ==> soll das Haus Birkach jetzt doch nicht verkauft werden. Viele -ich selbst auch - werden es begrüßen, dass das landeskirchliche Bildungszentrum nun zentrumsnah bleibt.

Sicher wird uns das Thema in unserer nächsten Sitzung am 3 - 4 Juli, auch beschäftigen, auch wenn der Punkt in der vorläufige Tagesordnung hier =>> noch nicht sichtbar ist.

Als Neuling in der Synode bin ich natürlich mal gespannt die Entscheidungswege etwas zu verstehen. So zeigen folgende Meldungen eine unterschiedliche Bewertung der Beschlußfindung:
"Auf dem Hintergrund der politischen Willensbekundung der Synode aus dem Jahr 2005 zur Abgabe der Häuser" aus Pressemitteilung Amt für Information ===>
Oder:
"um schließlich unter sanftem Druck des Stuttgarter Oberkirchenrats im November 2005 den Verkauf des Klosters Denkendorf und von Haus Birkach zu beschließen." Volker Kiemle als Gemeindeblatt-Blogger in ==>